Der Antrag des FDP-Bundesvorstands hat beim Mitgliederentscheid der Partei zum Euro-Rettungsschirm ESM mit 54 Prozent eine Mehrheit erhalten. Für den Antrag von Frank Schäffler stimmten nur 44 Prozent. Das Quorum von 21.500 Stimmen wurde mit 20.178 Stimmen verfehlt – und wäre auch unter Einbeziehung der ungültigen Stimmen nicht erreicht worden. "Mit ihrem Votum haben die Mitglieder den Kurs des Bundesvorstands und der Bundestagsfraktion in der Frage des Euro-Rettungsschirms klar bestätigt", sagte Holger Zastrow, stellvertretender Bundesvorsitzender und Landeschef der FDP Sachsen. Als einzige Partei in Deutschland habe die FDP den Mut gehabt, in einer so kritischen und komplexen Frage die eigenen Anhänger zu befragen, das zeigt: Basisdemokratie wird in der FDP groß geschrieben, und unsere Partei lebt.
Der Mitgliederentscheid war ein außerordentlich starkes Lebenszeichen für eine Partei, deren Tod, glaubt man den Prophezeiungen einiger sogenannter Politikexperten und Medien, angeblich unmittelbar bevorsteht. Eine Partei, die anders als alle anderen großen Parteien, den Mut hat, ihre Mitglieder in wichtige Entscheidungsprozesse einzubeziehen und eine so große Lust an der Debatte zeigt, wird die deutsche Politik weiter maßgeblich mitbestimmen.
Beide Seiten - der Bundesvorstand aber auch die Initiatoren des Mitgliederentscheids um Frank Schäffler - haben im Interesse unserer Partei gekämpft und höchsten Respekt verdient. Wir haben über mehrere Wochen und Monate eine intensive Debatte mit weit über 150 hochkarätigen Veranstaltungen erlebt. Jetzt haben wir eine demokratische Entscheidung, und ich erwarte von allen Beteiligten, dass sie das Ergebnis akzeptieren.
Es war gut für die Seele der Partei, dass wir diesen Mitgliederentscheid gemacht haben, aber jetzt müssen wir wieder auf Angriff umschalten: Schluss mit der Selbstbeschäftigung und unsäglichen Personaldebatten!
Wir haben zuletzt zu viel auf uns selbst geschaut. Jetzt gilt es, wieder den politischen Gegner ins Visier zu nehmen. Denn diese Bundesregierung badet gerade in der Euro-Frage vor allem die Fehler von Rot-Grün aus, die einst Griechenland in den Euro-Raum aufgenommen haben und mit ihrer Politik der Deregulierung den Finanzhaien das Paradies auf Erden beschert haben. Das müssen wir jetzt gemeinsam mit der Union reparieren. Und mit dem Mitgliederentscheid haben unsere Bundesminister und Bundestagsabgeordneten jetzt ein eindeutiges Mandat erhalten."
Donnerstag, 08. Dezember 2011 16:25
Die FDP-Fraktion im Bautzener Stadtrat zeigte sich wegen des
Briefes des sächsischen Handelsverbandes an Ministerpräsident
Tillich zum Lauencenter sehr verwundert. Darin wird der
Regierungschef zum Eingreifen in die Diskussion aufgefordert.
"Es wäre ein Fehler, wenn der Freistaat sich in ein so eindeutig
kommunales Thema einmischen würde", meint der Fraktionsvorsitzende
Mike Hauschild, "Durch den Landesentwicklungsplan sind die
Rahmenbedingungen dafür von Landesseite ausreichend gesetzt. Jede
weitere Einmischung wäre ein ordnungspolitischer Sündenfall – und
im Übrigen auch gar nicht notwendig und sinnvoll."
Denn in der Abstimmung zum Centerbau gab es im Stadtrat eine
deutliche Mehrheit, gibt Hauschild, der in der FDP-Landtagsfraktion
Sprecher für Städtebau und Landesentwicklung ist, zu bedenken: "Die
Stadt hat sich eindeutig zu dem Center positioniert, das von einem
privaten Investor auf privatem Land ohne öffentliche Mittel
gebaut werden soll. Hier muss darauf geachtet werden, dass
kommunale Themen auch in kommunaler Verantwortung bleiben und nicht
künstlich auf höhere Ebene gezogen werden. Den Ministerpräsidenten
zu einem Eingriff in die Zuständigkeit der Kommunen zu drängen, ist
jedenfalls der denkbar schlechteste Weg."
Montag, 05. Dezember 2011 16:50
Sorbische Sprache und Kultur werden gestärkt
Nach dem Willen der Koalitionsfraktionen von CDU und FDP im
Sächsischen Landtag soll der gesamte Landkreis Görlitz im
Sächsischen Sorbengesetz als so genannter Heimatkreis der
sorbischen Bevölkerung definiert werden. Dies gibt Sorben die
Möglichkeit, auch dort die sorbische Sprache vor Gericht und bei
Behörden zu verwenden. Ein entsprechender Antrag zur Änderung des
Sächsischen Sorbengesetzes wurde heute in den Geschäftsgang des
Landtags eingebracht.
Dazu erklärt der Bautzner Landtagsabgeordnete Mike Hauschild,
sorbenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen
Landtag:
"Die Möglichkeit für Bürger, die sorbische Sprache vor Behörden und
Gerichten zu verwenden, wird durch die beabsichtigte Änderung
erheblich gestärkt. Durch die zusätzliche Benennung des Landkreises
Görlitz als Heimatkreis der sorbischen Bevölkerung ist auch dort
die Benutzung des Sorbischen als Gerichts- und Behördensprache
möglich.
Die Gesamtfläche der zu Heimatkreisen ernannten Landesteile
verdoppelt sich hierdurch. Zusätzlich konnte erreicht werden, dass
beim Landgericht Bautzen eine Kammer für Handelssachen und eine
solche für Strafvollstreckung eingerichtet werden.
Die sorbische Sprache und Kultur sind ein unverzichtbarer
Bestandteil unseres Freistaates und wir werden auch weiterhin alles
daran setzen, diese zu bewahren und zu unterstützen."
Die Entscheidungen des Rates der Stiftung für das Sorbische Volk
sind nicht nachvollziehbar. Mit der neuerlichen Kürzung im Etat des
Deutsch-Sorbischen Volkstheaters Bautzen setzt er sich über den
Staatsvertrag zur Errichtung der Stiftung hinweg. Laut Artikel 2
Absatz 1 des Staatsvertrages ist der Zweck der Stiftung die Pflege
und Förderung sorbischer Sprache und Kultur als Ausdruck der
Identität des sorbischen Volkes.
Nach den Einsparungen zu Lasten des Sorbischen National Ensembles
trifft es nun das Deutsch-Sorbische Volkstheater. In letzter
Konsequenz würde diesem Spardiktat die Sparte Puppentheater zum
Opfer fallen, während es in der Verwaltung der Stiftung nur ein
"Reförmchen" gibt. Das ist nicht der Sinn und Zweck von
Kulturpolitik. Die Mittel von Bund, werden nicht für das
"Verwalten" bereitgestellt.
Donnerstag, 01. Dezember 2011 08:41
Modellprojekt der CDU/FDP-Koalition fördert Ausweitung der
Öffnungszeiten bei Kitas / Bewerbungsfrist endet am 31. Dezember
2011
(Dresden/Bautzen/01.12.2011) Noch bis zum 31. Dezember 2011 können
sich Kindertageseinrichtungen in Sachsen um Förderzuschüsse
bewerben, wenn sie ihre bisherigen Öffnungszeiten im Interesse der
Eltern künftig ausweiten wollen. Ein entsprechendes Modellprojekt
hat die CDU/FDP-Koalition beschlossen und damit einen wichtigen
Punkt aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt. Der Freistaat fördert
bei 40 ausgewählten Einrichtungen 50 Prozent der Mehrausgaben für
Personal- und Sachkosten je Arbeitsstunde mit bis zu 15 Euro. Die
übrigen 50 Prozent sollen durch die Kommunen bzw. Dritte wie
beispielsweise lokale Arbeitgeber übernommen werden. Insgesamt
stehen für das Modellprojekt pro Jahr 200.000 Euro zur
Verfügung.
Dazu erklärt der Bautzener FDP-Abgeordnete Mike Hauschild:
"Das Modellprojekt ist ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg,
Sachsen zum familienfreundlichsten Bundesland zu machen. Wir
brauchen zügig eine Ausweitung flexibler Kinderbetreuungsangebote,
damit künftig alle berufstätigen Eltern und vor allem
Alleinerziehende die Chance haben, Kinder und Beruf zu vereinbaren.
Gerade vor dem Hintergrund des stetig wachsenden Fachkräftebedarfs
in Sachsen können wir es uns nicht leisten, auf junge Talente zu
verzichten.
Wir sollten deshalb auch im Landkreis Bautzen rechtzeitig prüfen,
in welchen Kitas eine Ausweitung der Öffnungszeiten sinnvoll ist.
Wenn das Land ein solches Förderprogramm auflegt, müssen wir die
Chance im Interesse der Eltern und nicht zuletzt auch im Interesse
unserer einheimischen Betriebe nutzen und uns beteiligen. Gerade
für kleine und mittelständische Unternehmen, die sich keine eigene
Betriebs-Kita leisten können, ist das neue Modell eine gute Chance,
sich im Wettbewerb um junge Arbeitskräfte mit anderen, größeren
Arbeitgebern zu behaupten."
Bewerbungen können die Träger der Kindertageseinrichtungen beim
Kommunalen Sozialverband Sachsen einreichen. Zum 1. Februar 2012
soll das Modellprojekt in der Praxis starten.
Mittwoch, 30. November 2011
Zum Bautzener Gespräch am Dienstag, dem 29.11.2011, das unter
dem Motto „Europa. Schulden- oder Stabilitätsunion“ den
Mitgliederentscheid der FDP zum Beschluss des ESM zum Thema hatte,
ergab sich zwischen den Politikern und Gästen eine lebhafte und
offene Diskussion.
Als Vertreter des Schäffler-Antrages bezeichnete
Wirtschaftsphilosoph Prof. Dr. Gerd Habermann den Euro als
fehlgeschlagenes Projekt und warb für seine Position, dass kein
Volk eine derartig schwere Verantwortung für ein anderes übernehmen
müsse. Christian Ahrendt, Parlamentarischer Geschäftsführer der
FDP-Bundestagsfraktion, erklärte, dass man Krisen nicht mit
ordnungspolitischen Maßnahmen bewältigen könne, sondern nur mit
Pragmatismus. Er vertrat den Antrag des Bundesvorstandes und zieht
die, wenn auch kostenintensive, Sanierung einer Zerschlagung
Europas vor.
„Es hat mich außerordentlich gefreut, dass wir zwei so versierte
Fachleute, wie Herrn Ahrendt und Herrn Habermann, für unser
Bautzener Gespräch gewinnen konnten. Der Mitgliederentscheid
beschäftigt die Gemüter in der FDP derzeit sehr stark und ich
denke, wir konnten mit dem gestrigen Abend in vielen Punkten für
Klarheit sorgen und dem ein oder anderen Fakten liefern“, erklärt
der Bautzener Landtagsabgeordnete Mike Hauschild. Dass sich die
Mitglieder die Entscheidung nicht einfach machen, zeigte das
Resümee eines Gastes, der meinte: „Mein Herz schlägt für den einen
- mein Verstand aber für den anderen Antrag.“
Die Beiträge können beispielsweise als politisches Essay, als Video-Animation oder als Audiobeitrag (Länge: maximal fünf Minuten) eingereicht werden. Preise sind unter anderem ein iPad2 oder ein iPod touch für die Einzelsieger und eine Reise nach Brüssel für die Gruppengewinner. Die Preisverleihung findet Anfang 2012 in Berlin statt.
Weitere Informationen sowie eine Upload-Funktion für die Beiträge finden Sie unter: www.einmischen.freiheit.org
Die FDP-Fraktion im Bautzener Stadtrat möchte für eine hohe
Teilnahmebereitschaft am Modellprojekt „Längere und flexiblere
Öffnungszeiten von Kindertagesstätten“ werben und die
Stadtverwaltung anregen, die örtlichen Kitas hinsichtlich dieses
Vorhabens zu motivieren und zu unterstützen.
„Das Modellprojekt ist ein wichtiger und zukunftsweisender Vorstoß
hin zu einer zeitgemäßen und bedarfsgerechten
Betreuungslandschaft“, erklärt Mike Hauschild, Vorsitzender der
FDP-Stadtratsfraktion. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist
ein wesentlicher Punkt des Koalitionsvertrages, den die
Landesregierung nun umsetzt. Jetzt kommt es darauf an, dass wir,
die Bautzener, uns aktiv in den Versuch einbringen.“
Das Modellprojekt startet am 1. Februar 2012. Noch bis zum 31.
Dezember 2011 können sich all diejenigen Kindertageseinrichtungen
bewerben, die Teil der Bedarfsplanung des örtlichen Trägers der
öffentlichen Jugendhilfe sind und die Öffnungszeit ihrer
Einrichtung entsprechend vorgegebener Varianten über das aktuelle
Angebot hinaus erweitern möchten. Gefördert werden bei mindestens
40 ausgewählten Einrichtungen 50 Prozent der Mehrausgaben für
Personal- und Sachkosten. Die verbleibenden 50 Prozent werden durch
die Kommune oder Dritte, beispielsweise lokale Arbeitgeber,
übernommen. Die sächsische Landesregierung stellt für diesen
Modellversuch insgesamt 200000 Euro zur Verfügung.
„Wir haben jetzt die großartige Chance, zu beweisen, dass Bautzen
eine moderne und familienfreundliche Stadt ist, die die Bedürfnisse
ihrer Bürger kennt und bereit ist, alle Rahmenbedingungen so ideal
wie möglich zu gestalten“, wirbt Hauschild.
Zu Plänen von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, Unternehmen gegebenenfalls per Quote dazu zu verpflichten, den Frauenanteil ihres Führungspersonals zu erhöhen, erklärt Anja Jonas, integrationspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Wir sind gegen jede gleichmacherische, interventionistische und dirigistische Gleichstellungspolitik, die in Schubladen denkt.
Wenn Frauen vom Staat per Quote in die Führungsebene gehievt werden sollen, dann entmündigt man die Unternehmen. Für die sozialdemokratisierten CDU-Frauen von der Leyen und Schröder hat Qualifikation und Kompetenz allein offensichtlich keine Bedeutung mehr.
Wenn Frauen allein aufgrund ihres Geschlechts künftig eine Stelle bekommen sollen, dann bedeutet das im Umkehrschluss, dass einem gegebenenfalls besser qualifizierten Mann der Aufstieg wegen seines Geschlechts verwehrt wird, weil die `Männerquote´ schon erfüllt ist. Positive als auch negative Diskriminierung ist Diskriminierung und kein Weg, um Stereotype zu überwinden.
Die deutsche Wirtschaft wird angesichts des zunehmenden Fachkräftebedarfs nicht umhin kommen, Frauen und Frauenförderung verstärkt in den Fokus zu nehmen. Für uns gilt: Führungspositionen müssen von den Unternehmen selbst mit dem jeweils besten Kandidaten oder der besten Kandidatin besetzt werden - ohne staatlichen Einfluss."
Am Donnerstag, den 16. September besuchte der FDP-
Bundestagsabgeordnete Reiner Deutschmann die Baumschule Sämann in
Bautzen. Gemeinsam mit den Geschäftsführern des Familienbetriebes
und dem Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher
Baumschulen, Markus Guhl, unternahm er einen ausführlichen Rundgang
im Unternehmen von den Freiflächen bis hin zum Labor.
Die Baumschule Sämann ist eine der größten Baumschulen in der
Oberlausitz mit insgesamt 40 Hektar landwirtschaftliche Fläche,
dabei ein halber Hektar unter Glas und Folie. Die Firma, die ihre
Pflanzen europaweit exportiert, beschäftigt insgesamt 40
Beschäftigte, darunter auch sieben Lehrlinge.
Beim Besuch wurden nicht nur wirtschaftliche Aspekte besprochen.
Insbesondere der positive Beitrag von Gehölzen und Pflanzen zum
innerstädtischen Klima wurde hervorgehoben, weshalb die planmäßigen
Begrünung von Städten eine zunehmende Bedeutung erhält. In seiner
Funktion als kulturpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion
hob Reiner Deutschmann auch den kulturhistorischen Wert von
Parkanlagen hervor, die seit mehreren Jahrhunderten unsere Region
mit prägen und damit aus vielerlei Gründen unserer Aufmerksamkeit
bedürfen.

Donnerstag, 01. September 2011
Die FDP-Fraktion im Bautzener Stadtrat ist über das Ergebnis der
Debatte zu den verkaufsoffenen Sonntagen in der Kreishauptstadt
enttäuscht. Einmal mehr hat die Stadtverwaltung bewiesen, dass für
sie die Wünsche der Bevölkerung zweitrangig sind.
"Mit dem Innenstadtverein, dem Tourismusverein, dem Bautzener
Altstadt Tresen und dem BVMW haben sich uns gegenüber vier
Interessenvertretungen, die immerhin einen Großteil unserer Händler
und Gewerbetreibenden repräsentieren, eindeutig für mehr
verkaufsoffene Sonntage ausgesprochen," ärgert sich der
Fraktionsvorsitzende Mike Hauschild, "zusätzlich haben auch die
Kunden unserer Händler in einer von uns gestarteten Umfrage klar
und unmissverständlich für mindestens vier Sonntage gestimmt. Man
könnte meinen, diesen Willen der Bürger kann man eigentlich nicht
mehr ignorieren.
Doch die Stadtverwaltung und eine Mehrheit im Stadtrat hat es
leider trotzdem getan. Ein Stadtrat sieht die Kunden gar als
lästiges Übel in der Weihnachtszeit, das Bautzen an den Sonntagen
nicht braucht. Leidtragende dieses Denkens werden unsere Händler
sein, denn ihre Kunden gehen nun an den Adventstagen sicher nicht
in die Kirche, sie werden ins nahe Dresden fahren und damit der
Region in einer kaufstarken Zeit wichtige Kaufkraft
entziehen."
Die Liberalen hatten sich für mindestens vier verkaufsoffene
Sonntage eingesetzt und vor allem auf die zusätzlichen
Möglichkeiten zum Einkauf am Tag des offenen Denkmals und am
zweiten Advent gedrängt.
Seit 1. September darf die alte 60-Watt-Glühbirne innerhalb der EU nicht mehr hergestellt und verkauft werden. Das regelt eine Verordnung der Europäischen Kommission, gegen die auch der sächsische FDP-Europaabgeordnete vor zwei Jahren mit einer Minderheit gekämpft hat. „Welche Produkte jeder Verbraucher kauft, sollte jeder für sich entscheiden“, kritisiert Krahmer. „Da gibt es Für und Wider abzuwägen. Und da sollte man den Verbraucher nicht zum Dummkopf erklären, der zu dumm ist, aus eigenem Antrieb Energie zu sparen“, sagte Krahmer gegenüber MDR INFO.
Der Glühlampen-Ausstieg der Europäischen Union erreicht am Donnerstag die dritte Stufe. Es gilt dann ein Herstellungs- und Vertriebsverbot für die althergebrachte 60-Watt- Glühlampe - wie seit einem Jahr schon für die 75-Watt-Glühlampe und zuvor für die Variante mit 100 Watt. Ziel der Aktion ist Stromsparen und mehr Klimaschutz.
Holger Krahmer bei MDR INFO (Beitrag um 08.08 Uhr): Aus für die 60-Watt-Birne
Die Mineralölunternehmen müssen seit diesem Jahr beim Kraftstoff eine Bio-Quote erfüllen. Aufgrund einer EU-Richtlinie verpflichtet das Bundes-Immissionsschutzgesetz die Unternehmen, einen bestimmten Anteil an Biokraftstoffen wie E10 zu verkaufen. Vertreter der Mineralölwirtschaft haben nun laut Medienberichten angekündigt, die möglichen Mehrkosten, beispielsweise durch Strafzahlungen, auch auf die Benzinpreise und damit auf die Verbraucher umzulegen. Dazu erklärt Torsten Herbst, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag: „Erst ist die EU-Kommission mit der E10-Bevormundung bei den Kunden an der Zapfsäule kläglich gescheitert, und jetzt müssen die Autofahrer womöglich auch noch für die Strafzahlungen blechen.
Das Maß an ideologischer Symbolpolitik von EU-Bürokraten und Öko-Aktivisten ist für den deutschen Autofahrer längst voll.
Hier werden zunächst weltfremde Vorgaben gegen die Interessen von Millionen Verbrauchern und zahlreichen Unternehmen gemacht. Und wenn die Endkunden sich schließlich an der Tankstelle erfolgreich wehren, werden sie dafür indirekt ordentlich abkassiert. Die EU-Kommission betreibt beim Thema Biosprit einen regelrechten Öko-Sozialismus.
Nicht alles, was auf Brüsseler Gesetzespapier wünschenswert erscheint, darf gegen den Willen der Menschen durchgeboxt werden. Die EU und das Europäische Parlament sollten den Warnschuss aus der Zapfpistole ernst nehmen. Wir brauchen eine kritische Überprüfung der zugrunde liegenden Entscheidungen auf EU-Ebene. Eine umweltfreundliche Politik kann nicht gegen die Verbraucher, sondern nur mit ihnen umgesetzt werden.
Die Akzeptanz der Europäischen Union insgesamt steht auf dem Spiel, wenn in Brüssel getroffene Entscheidungen völlig an der praktizierten Lebenswirklichkeit, den wirtschaftlichen Folgen und den Interessen der Betroffenen vorbeigehen. Die Zwangseinführung von Energiesparlampen oder die aufgezwungene Einführung von Umweltzonen sind weitere Beispiele für eine verfehlte Umwelt-Symbolpolitik.“
Freitag, 29. Juli 2011
Zusammen mit 25 interessierten Bürgern besichtigte die FDP-Fraktion des Bautzener Stadtrats gestern die Stauanlagen der Talsperre Bautzen. „Ich freue mich sehr, dass wir so viele Menschen aus der Region für diese Führung begeistern konnten“, erklärt Mike Hauschild, Vorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion. „Viele Teilnehmer hatten spezielle Fragen, die von dem Mitarbeiter der Landestalsperrenverwaltung kompetent beantwortet wurden. Darüber hinaus ergaben sich am Rande zahlreiche interessante Gespräche.“„Wir wollen die Einwohner ermuntern, die Entwicklung des Stadtbildes aktiv mitzugestalten. Jeder neue Baum im Bautzener Stadtgebiet erhöht unsere Lebensqualität und macht unsere Stadt ein Stückchen attraktiver und optisch reizvoller“, wirbt Hauschild. „Bürger, die eine gute Idee haben, wo Flächen neu bepflanzt werden könnten, sollten sich an das Bürgerbüro wenden können.“
Zur heute vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales verkündeten "schnellstmöglichen Einstellung" des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA) erklärt Carsten Biesok, Sprecher für Datenschutz der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Die Einstellung von ELENA ist ein klarer Sieg für den Datenschutz. Was ursprünglich aus Gründen des Bürokratieabbaus eingeführt wurde, hat am Ende vor allem bei den Kommunen und bei kleinen und mittelständischen Betrieben zu höheren Kosten bzw. einer aufwändigen Datenübermittlung geführt.
Auch der Umfang und die Art einiger erfasster Daten haben zum Missbrauch regelrecht eingeladen. Ein Freitextfeld, in das Arbeitgeber beispielsweise Gründe für eine Kündigung eintragen können, hat nichts mit Bürokratieabbau zu tun.
Mit inzwischen mehr als 500 Millionen erfassten Datensätzen ist eine riesige Datensammlung auf Vorrat entstanden. Die Bundesregierung muss nunmehr insbesondere die sichere Löschung der bisher gespeicherten Datensätze zügig in Angriff nehmen.
Die geplante Erarbeitung eines neuen Konzeptes für ein einfacheres Meldeverfahren zur Sozialversicherung begrüße ich ausdrücklich. Aber auch hier muss klar sein: Beim Bürokratieabbau muss der Datenschutz berücksichtigt werden."
Das im Bundes-Kabinett beschlossene Konzept zur Sicherung des Fachkräftebedarfs sieht vor, vor allem nicht berufstätige Deutsche für offene Stellen zu gewinnen. Danach setzt das Konzept auf ältere Menschen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Aktivierung und Qualifizierung von Arbeitslosen. Zudem soll es für Ausländer leichter werden, in Deutschland zu arbeiten. Dazu soll unter anderem die Vorrangprüfung für Maschinenbau-, Fahrzeugbau- und Elektroingenieure sowie Ärzte durch die Bundesanstalt für Arbeit entfallen.
Dazu erklärt Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Die jetzt beschlossenen Ansätze der Bundesregierung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zur Qualifikation von Arbeitslosen sowie die Erleichterungen für ausländische Fachkräfte zur Arbeitsaufnahme in Deutschland gehen in die richtige Richtung. Sie bleiben allerdings in Teilen unkonkret und weit hinter den Möglichkeiten und den in der sächsischen Bundesratsinitiative zur Bekämpfung des Fachkräftemangels und den dringend notwendigen Schritten zurück. Aus unserer Sicht besteht hier Korrekturbedarf. Wir brauchen grundlegende statt kosmetische Korrekturen im bestehenden System. Nur mit einer echten Entbürokratisierung spricht sich auch international rum, dass ausländische Fachkräfte hier willkommen und erwünscht sind.
Das Fachkräfteproblem ist nicht nur ein Qualifizierungsproblem, sondern vor allem ein demografisches. Besonders im Osten Deutschlands, den in den zurückliegenden Jahren viele junge und gut ausgebildete Fachkräfte verlassen haben, spüren die Unternehmen mancher Branchen inzwischen mit voller Wucht, was es heißt, keine freien Stellen oder Lehrstellen mehr besetzt zu bekommen. Dies wird sich vor allem in den ostdeutschen Ländern in den nächsten Jahren verschärfen.
Das Konzept der Bundesregierung ist zum Teil zu unkonkret, geht nicht weit genug und muss daher nachgebessert werden. Die sächsische Fachkräfteinitiative im Bundesrat wäre eine exzellente Vorlage. Sie untersetzt die meisten Anregungen der Initiative des Bundeskabinetts mit konkreten Vorschlägen. Darüber hinaus sieht sie die Absenkung der Mindestverdienstgrenze von derzeit 66.000 Euro auf 40.000 Euro im Westen und 35.000 im Osten als Voraussetzung für eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung vor. Zudem sind konkrete Maßnahmen für die Senkung der Hürden für die Niederlassung von ausländischen Selbstständigen vorgesehen."
Der Anteil von sächsischen Schülern, die nach der Grundschulzeit an eine Mittelschule wechseln, ist im Schuljahr 2011/12 auf 60,1 Prozent (15.519 Schüler) gestiegen. Im Schuljahr davor waren es 54,8 Prozent (14.203 Schüler). Dies lag damals im Trend der vorangegangenen Schuljahre. Dies geht aus einer Antwort der Staatsregierung auf die Kleine Anfrage des FDP-Abgeordneten Norbert Bläsner hervor. Eine Bildungsempfehlung für die Mittelschule erhielten für das Schuljahr 2011/12 14.855 Schüler (54,7 Prozent).
Dazu erklärt Norbert Bläsner, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Die Mittelschule wurde mit der veränderten Bildungsempfehlung ab Klassenstufe 4 deutlich gestärkt. Dass zahlreiche Kinder trotz einer Bildungsempfehlung für das Gymnasium auf die Mittelschule wechseln, zeigt, dass sich Eltern intensiv mit der Wahl der Schulart beschäftigen und die Arbeit der Mittelschulen schätzen. Anders als von SPD und Linken behauptet, ist die Entscheidung für die Mittelschule keine Entscheidung gegen ein Abitur, sondern für einen alternativen Weg hin zum bestmöglichen Abschluss, der immer noch zum Abitur führen kann.
Bereits im kommenden Schuljahr werden alle Sechstklässler an den Mittelschulen eine zweite Bildungsempfehlung erhalten. Zukünftig soll mit der Weiterentwicklung der Mittelschule zur Oberschule neben Leistungsgruppen auch das Fremdsprachenangebot ab Klassenstufe 6 ausgeweitet werden. Damit werden den Schülern mit der Oberschulreform konkrete Angebote gemacht: Sie haben nach Klassenstufe 6 eine weitere echte Chance für den Wechsel auf das Gymnasium. Zusätzliche Möglichkeiten, das Abitur zu erlangen, sind beispielsweise Abendgymnasien oder berufliche Gymnasien. So wird die sächsische Oberschule als Kernstück des sächsischen Bildungssystems leistungsorientierter, durchlässiger und damit deutlich attraktiver."
Die Antwort auf die Kleine Anfrage "Bildungsempfehlungen im Freistaat Sachsen" im Internet.
Vor einer schleichenden Aufweichung des staatlichen Gewaltmonopols warnt Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag. "Wir dürfen nicht Gewinne sozialisieren und das staatliche Gewaltmonopol privatisieren", sagte Zastrow in Reaktion auf ein Interview des sächsischen Innenministers, Markus Ulbig (CDU), mit der "Leipziger Volkszeitung" (Wochenendausgabe). "Der Gedanke, diejenigen, die ihr Geld - anders als der Staat - selbst erwirtschaften, mit ihren Sicherheitsproblemen allein zu lassen, erschreckt mich", sagte Zastrow. "Wozu zahlen wir denn Steuern?" Innenminister Ulbig hatte der Zeitung gesagt, "Betreiber großer Einkaufszentren, Möbelhäuser und Freizeitparks" seien "gefordert", gegen Kfz-Diebstähle vorzugehen.
Ulbig begründete dies damit, dass die Unternehmen mit ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit Geld verdienen würden. "Gewinne privatisieren und Verantwortung sozialisieren - das funktioniert so nicht", meinte Ulbig.
Das Prinzip des staatlichen Gewaltmonopols funktioniere sehr wohl, entgegnete Zastrow: "Selbstverständlich ist und bleibt die Gewährleistung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit Aufgabe der Polizei. Und in einem demokratischen Rechtsstaat ist das auch nicht anders denkbar." Es sei richtig, auch über Sicherheitspartnerschaften zwischen Unternehmen und Polizei nachdenken, sagte Zastrow: "Aber letztendlich ist es Aufgabe der Polizei, ihre Bürger zu schützen." Der von Ulbig in dem Interview kritisierte Glauben, "dass das Thema Sicherheit [...] in den Bereich der Polizei gehört", sei deshalb nicht nur ein Glauben, sondern unumstößliche Gewissheit.
Der Staat dürfe nicht die Sicherheitsprobleme in der Gesellschaft auf den Einzelnen abwälzen, sagte Zastrow. Das gelte beispielsweise für das Problem der Kfz-Diebstähle ebenso wie für gewalttätige Ausschreitungen am Rande von Fußballspielen oder Demonstrationen. "Wer verantwortungsbewusst seine Hausaufgaben macht, ob als Autobesitzer mit einer Wegfahrsperre oder als Veranstalter mit geeigneten Sicherheitsmaßnahmen, dem muss die Polizei ohne Wenn und Aber zur Seite stehen."
"Ich freue mich, dass die Kfz-Diebstähle in den Grenzregionen vermindert werden konnten", sagte Zastrow weiter. "Ich verstehe aber nicht, dass einem Strategiewechsel der Kriminellen nicht auch ein Strategiewechsel der Polizei folgt." Dazu müsse es dann logischerweise gehören, verstärktes Augenmerk etwa bei der Streifentätigkeit auf große Parkplätze zu legen. "Gerade im Bereich der Prävention kann die Zusammenarbeit mit der tschechischen und polnischen Polizei noch deutlich intensiviert werden."
Wenn Ulbig erkannt habe, "dass Diebe gern dort zuschlagen, wo viele Autos lange stehen", müsse die Polizei also entsprechende Konsequenzen ziehen, forderte Zastrow. Den Kernbereich der Polizeiaufgaben privatisieren zu wollen, sei aber keine Option, betonte Zastrow: "Viele Autos stehen auch besonders lange nachts in Wohngebieten, während ihre Besitzer schlafen - sollen die Steuerzahler nun Bürgerwehren gründen? Weil sie ja - wie auch Unternehmen -, Gewinne machen, sprich Löhne und Gehälter bekommen?"
Die Polizei müsse vielmehr von Aufgaben entlastet werden, die nicht zu ihrem Kernbereich gehören, forderte Zastrow: "Die Polizisten müssen beispielsweise nicht auf Steuerzahlerkosten zu Bagatellunfällen ohne Personenschaden ausrücken."
Die FDP- Fraktion im Bautzener Stadtrat lädt Sie sehr herzlich zur Vorstellung und Diskussion unserer Initiative "Unterstützung Alleinerziehende in Bautzen" am
Montag, den 23. Mai 2011, um 18Uhr
im FDP - Oberlausitzbüro Bautzen
Wendische Str 2
ein. Die Unterstützung Alleinerziehender ist eine direkte Wirtschaftsförderung für unsere Stadt. Alleinerziehende - in der Regel sind es Frauen - sind zum überwiegenden Teil sehr gut ausgebildet und belastbar. Wir wollen also exzellente Fachkräfte wieder zurück in den ersten Arbeitsmarkt führen und ihnen einen Vollzeitjob ermöglichen, indem wir die Betreuung ihrer Kinder gleich mit vermitteln. Oftmals scheitert gerade daran heute eine Einstellung.
Um das zu verhindern, wollen wir uns für mehr Hortplätze einsetzen, flexible Kinderbetreuungszeiten ermöglichen und eine Vermittlungsstelle für Betreuungs- und Arbeitsplätze schaffen. Dieses Projekt möchten wir Ihnen gern vorstellenund mit Ihnen gemeinsam diskutieren. Ich würde mich sehr freuen, Sie dabei begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Mike Hauschild
Anlässlich der aktuellen Diskussionen über die Probleme der sorbischen Sprache und Kultur beschäftigte sich der Bundestagsabgeordnete und kulturpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Reiner Deutschmann in der vergangenen Woche intensiv mit dieser Thematik und besuchte eine von der Stiftung für das sorbische Volk institutionell geförderte Einrichtung und einen ehrenamtlich tätigen Verein, die sich mit der Förderung der sorbischen Sprache und Kultur befassen. Auch als Vorsitzender des KRABAT e. V. ist es ihm ein besonderes Anliegen, die Sprache als Grundlage der Identität des sorbischen Volkes zu erhalten. Bei einem Termin im WITAJ Sprachzentrum der Domowina in Bautzen, das Aktivitäten zum Erhalt und zur Verbreitung der sorbischen Sprache entwickelt, standen Formen der Vermittlung der sorbischen Sprache in Kindergärten und Schulen im Vordergrund. Im Gespräch mit der Leiterin des Sprachzentrums, Beate Brězan, sowie ihren Mitarbeitern erfuhr Deutschmann, wie sorbische Schulbücher und andere Unterrichtsmaterialien entstehen. So ist es beispielsweise eine große Herausforderung, die Lehrmittel auf die unterschiedlichen Sprachkenntnisse der Sorbisch-Lernenden in Schulen abzustimmen. Ebenso ist es immer wieder schwierig, geeignete Fachautoren für die Entwicklung von Lehrbüchern zu finden.
Bei einem weiteren Termin erläuterte die Vorsitzende des ehrenamtlich tätigen Sorbischen Schulvereins e.V., Ludmila Budar, die weitere Entwicklung des Modellprojekts Witaj in den acht sorbischen und Witaj-Kindertagesstätten der Ober- und Niederlausitz in Trägerschaft des Vereins sowie die Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Konzepts 2plus in der Schule. Budar informierte außerdem über die Sprachprojekte des Vereins. Dazu gehören z.B. Sprach- und Erholungslager für sorbische und Sorbisch lernende Schüler und die Olympiade der sorbischen Sprache. Verwundert zeigte sich Reiner Deutschmann über die geringe Förderung des Sorbischen Schulvereins durch die Stiftung für das sorbische Volk. "Die Bewahrung und Weiterentwicklung der sorbischen Sprache und Kultur gehört zu den markanten Aufgaben der Stiftung für das sorbische Volk. Die ehrenamtliche Tätigkeit von Fachvereinen ist enorm wichtig und sollte viel mehr Anerkennung finden", sagte der Abgeordnete nach diesem zweistündigen Gespräch.
In der Debatte um eine Reform der sozialen Sicherungssysteme beherrschen derzeit vor allem zwei Konzepte die Diskussion. Während das liberale Bürgergeld Arbeitsanreize mit einem Existenz sichernden Einkommen verbindet, entfällt beim bedingungslosen Grundeinkommen der Zwang zur Arbeit für Erwerbsfähige. Peter Altmiks vom Liberalen Institut arbeitet in der Broschüre "Bürgergeld kontra Grundeinkommen" die Unterschiede heraus.
FDP Regionalverband Bautzen* Wendische Strasse 2* 02625 Bautzen* Tel.: 03591- 59 70 76* Fax: 03591- 59 70 75


















